Am 9. Februar 2026 wurde in der Hamburger Landesvertretung in Berlin die Studie «Dialogfunktion von Public Service Media» präsentiert, die gemeinsam von Manuel Puppis (Uni Fribourg) und Wolfgang Schulz sowie Magdalena Stratmann (beide Leibniz-Institut für Medienforschung) durchgeführt wurde.
Thema der Studie ist die Verantwortung des medialen Service public für den gesellschaftlichen Dialog im Digitalen. Vorgeschlagen wird darin,
- plattformunabhängige Dialogräume zu schaffen: Statt sich auf einzelne Plattformen wie Facebook, X (ehemals Twitter), TikTok oder YouTube zu beschränken, sollte der Service public eigene, journalistisch betreute Diskussionsräume eröffnen;
- Moderation als Kernaufgabe anzuerkennen: Journalist:innen des Service public übernehmen eine inhaltliche, kuratorische und vermittelnde Rolle. Sie begleiten den Dialog als kontinuierlichen Prozess und wirken als Brückenbauer zwischen verschiedenen Meinungsgruppen;
- die Entwicklung von Konzepten für gesamtgesellschaftliche Dialogformate rechtlich zu verankern;
- die Entwicklung von Konzepten für gesamtgesellschaftliche Dialogformate rechtlich zu verankern: Dialogformate müssen fester Bestandteil des öffentlichen Auftrags sein.
Kontakt: Professur für Medienstrukturen und Governance
Prof. Dr. Manuel Puppis